Mit Dampf schonend und schnell garen ist ganz einfach

Alles bleibt drin

Einer der größten Vorteile des Dampfgarens ist, dass die Mineralstoffe und Spurenelemente nicht aus den Speisen ausgewaschen werden und also nicht im Wasser landen, das meistens weggeschüttet wird. Verschiedene Ernährungsinstitute haben in Studien eindeutig nachgewiesen, dass die hitzeempfindlichen Vitamine, wie Vitamin C und Folsäure, beim Dampfgaren weit weniger verloren gehen als bei herkömmlichen Garmethoden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nährstoffe in den pflanzlichen Lebensmitteln für den menschlichen Organismus leichter verdaulich sind, da das Dampfgaren die Zellstruktur besser schließt. Die natürlichen Aromen in den Lebensmitteln bleiben nicht nur erhalten, sondern werden, dank der schonenden Zubereitung, auch noch verstärkt. So schmecken Karotten, Kartoffeln und andere Wurzelgemüse wesentlich intensiver. In Kombinationsgeräten, in denen man gleichzeitig Gemüse und Fleisch zubereiten kann, bleibt der Braten innen saftig, die Füllung mit Kräutern und Zwiebeln ist besonders aromatisch, die Kruste kross und knackig. Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt im Dampf selbst: Er ist Geschmacksüberträger. So kann Pikantes und Süßes gleichzeitig über verschiedenen Ebenen hinweg gegart werden.

Der Dampfgarer ist nach dem Schnellkochtopf das gebräuchlichste Gerät diese Garmethode, jedoch arbeitet er ohne Druck. Viele Innovationen und Entwicklungen der Hersteller gehen in diese Richtung. Es gibt viele Modelle als Stand- und Einbaugeräte, von Einstiegs- bis hin zu High-End-Geräten ist auf dem Markt alles vertreten. Die Entscheidung fällt schwer und muss sich letztlich nach den eigenen Anforderungen richten. Unterschieden werden zwei Gerätetypen:

1. Das Wasser wird direkt im Wassertank, der vorher gefüllt werden muss, erhitzt. Der dadurch entstehende Dampf gelangt dann über ein Leitungssystem in den Garraum. Dieses Verfahren wurde aus dem Profibereich (Konvektomaten) übernommen. Die Lebensmittel werden von Anfang an schonend im Dampf gegart.

2. Der Dampf wird im Garraum erzeugt, was bedeutet, dass sich zuerst der Garraum aufheizen muss und dadurch das Wasser, das in eine Schale eingefüllt wurde, zum Dampfen gebracht wird. Dadurch gelangt "trockene" Hitze an die zu garenden Speisen, was durchaus zum Austrocknen und "Schrumpeln" der Lebensmittelhaut führen kann.

  

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